Pseudolokalisierung
Pseudolokalisierung ist eine Softwaretestmethode, die verwendet wird, um zu überprüfen, ob eine Benutzeroberfläche für die Lokalisierung bereit ist. Sie ersetzt Quelltext durch Platzhalterzeichen (oft mit Akzenten oder erweitert), um zu testen, wie die Benutzeroberfläche mit Sonderzeichen, Textexpansion und Schriftartkompatibilität umgeht, bevor die eigentliche Übersetzung beginnt.
Testen, bevor Sie für die Übersetzung bezahlen
Deutscher Text ist oft 30% länger als englischer. Wenn Ihr „Speichern“-Button kaputt geht, wenn er zu „Speichern“ wird, entdecken Sie dies NACH der Bezahlung der Übersetzung – teuer! Pseudo-Lokalisierung simuliert diese Probleme, indem „Account Settings“ in „[!!! !!!]“ umgewandelt wird und getestet wird, ob Buttons überlaufen, Layouts brechen oder Sonderzeichen als gerendert werden. Es ist eine Qualitätssicherungsversicherung: Beheben Sie alle UI-Fehler vor der Übersetzung, nicht danach. Die meisten professionellen Entwicklungsteams führen Pseudo-Lokalisierung während der QA durch, um sicherzustellen, dass die i18n-Implementierung solide ist.
Echte Übersetzung vs. Pseudolokalisierung
Auswirkungen in der realen Welt
Entwicklungsteam übersetzt App ins Deutsche ohne Tests
Button-Beschriftungen laufen über, stürzen mobile Benutzeroberfläche ab
Bezahlen Sie 15.000 US-Dollar für die Übersetzung + 8.000 US-Dollar für die Fehlerbehebung
Führen Sie Pseudo-Lokalisierung in QA durch, finden Sie 47 UI-Bugs
Alle Fehler beheben vor der Übersetzung
Übersetzung funktioniert perfekt, keine Korrekturen nach dem Start